Bogotá

BOGOTÁ IN 3 TAGEN – TIPPS & INFOS

Deine Reise führt dich durch Kolumbien? Dann ist dein erster Stopp mit Sicherheit Bogotá. Die trendige Hauptstadt liegt in den Anden auf 2640 hm. Coole Streetart, viel Kreativität und hippe Cafés findest du im historischen Zentrum. Dazu gibt es jede Menge leckeres Essen, Parks, Shopping und Kultur. Hier findest du Tipps und Infos für ein sicheres Ankommen.

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Kurzcheck:

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  • Visum & Einreisebedingungen: Mit dem deutschen Reisepass kannst du ohne Visum 90 Tage bleiben.
  • Sprache: Spanisch, Englisch ist eher schlecht
  • SIM-Karte: Claro oder Movistar (ca. 50 GB/ 5 €)
  • Klima: Im Sommer 20-25 Grad, im Winter 10-15 Grad
  • Währung: 4000 kolumbianische Peso sind ca. 0,95 €
  • Bargeld & ATM: Geldautomaten gibt es fast überall. Abhebegebühren liegen bei 3-5€. Mit der richtigen Kreditkarte sparst du Gebühren.
  • Sicherheit: Viertel wie Chapinero, Usaquén und Zona Rosa sind sicher, in Candelaria sollte man im Dunkeln vorsichtig sein
  • Preisniveau: Relativ hoch für Kolumbien. Unterkünfte ab 30 €/Nacht, Restaurants ab 1o €
  • Adapter: Du brauchst einen Adapter
  • Fortbewegung: Gutes Busnetz, Cabify (wie Uber) ist die perfekte Alternative, Taxis sind teils unsicher
  • Krankenkasse: Ja, du brauchst eine. Die besten Reise-Krankenversicherungen
  • Highlights: Streetart, historische Viertel, Cafés, Goldmuseum

Ankunft & Fortbewegung

In Bogotá gehören Busse zu den Hauptverkehrsmitteln. Ansonsten sind Uber & Co. oft die bessere Alternative. Damit du dich zurechtfindest folgt hier ein Überblick:

 

Vom El-Dorado-Flughafen in die Stadt

In Bogotá befindet sich der größte Flughafen Kolumbiens, der auch als Drehkreuz für die Weiterreise in Nachbarländer genutzt wird. Es kann also gut sein, dass du hier einen Zwischenstopp einlegst, wenn du nach Ecuador oder Peru fliegst.

Bleibst du in Bogotá, geht es am Flughafen erstmal durch den Zoll. Rechne mit mindestens einer halben Stunde oder mehr für die Abfertigung. Um von dort in die Stadt zu kommen, hast du im Prinzip drei Möglichkeiten.

 

Vom Flughafen mit dem Bus

Um den öffentlichen Bus nutzen zu können, musst du erst mit dem kostenlosen Aeropuerto-Shuttle bis zur Haltestelle El Dorado. Dort kaufst du die Tarjeta Tullave. Nur mit dieser Karte kannst du das Busnetz in Bogotá nutzen. Die Tarjeta Tullave kostet einmalig 8000 COP und kann nach Bedarf mit Geld aufgeladen werden. Nun nimmst du die Linie 1, welche bis zur Altstadt fährt.

 

Mit Taxi, Uber, Cabify oder Didi 

Am Flughafen ist direkt am Ausgang ein Taxistand. Achte darauf, dass du ein offizielles, registriertes Taxi aus der Taxischlange nimmst. Hab einen Blick auf das Taximeter, dieses sollte eingeschaltet sein. Für eine Fahrt in die Stadt solltest du je nach Verkehr nicht mehr als 40.000-60.000 COP zahlen.

In Südamerika sind Uber, Cabify und Didi eine beliebte Alternative zu Taxis. Sie sind günstiger, sicherer und der Fahrtpreis steht vorher fest. Du lädst dir vor deiner Reise die entsprechende App herunter und kannst dann bequem ein Auto bestellen. Ich habe immer Cabify genutzt und war damit total zufrieden.

 

Privater Transfer

Am bequemsten geht es mit einem privaten Flughafentransfer. Diesen kannst du online im Voraus z. B. über GetYourGuide buchen. Eine Fahrt kostet in der Regel kaum mehr als eine normale Taxifahrt.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in der Stadt

In Bogotá gibt es zwar keine Metro, aber ein gut funktionierendes Bussystem. Dieses umfasst:

  • die roten TransMilenio und die blauen SITP Busse auf den Hauptstraßen
  • die orangen Busse, welche nur in den jeweiligen Stadtvierteln verkehren
  • die grünen und dunkelroten Busse, sie fahren in die Randgebiete.

Für die Nutzung brauchst du die Tarjeta Tuvalle. Diese Karte erhältst du an den meisten großen Haltestellen und sie kostet einmalig ca. 4 €. Danach musst du noch für die Fahrten Guthaben am Automaten oder direkt beim Kauf draufladen. Vor und am Ende jeder Fahrt hältst du deine Tarjeta Tuvalle an eine Entwertungsmaschine. Eine Fahrtzeit kostet 0,80 € und beträgt 110min. Innerhalb dieser Zeit kannst du in der Regel kostenlos umsteigen.

Mein Tipp: Wenn du zu mehreren Personen unterwegs bist und ihr nur ein paar Tage in Bogotá verbringt, ist Cabify die bessere Alternative. Eine längere Strecke kostet zwischen 2,50-4,00 € und du musst im Dunkeln nicht noch von der Bushaltestelle irgendwohin laufen.

Die Viertel in Bogotá

Mit rund 8 Millionen Einwohnern ist Bogotá doppelt so groß wie Berlin. Jedes Viertel ist speziell und nicht überall ist es sicher. Im Norden liegen die gehobeneren Luxus- und Shoppingviertel, im Süden ist es lebendiger und historisch interessanter. Daher solltest du auch schon bei der Wahl deiner Unterkunft darauf achten, was deine Pläne sind und wie viel Zeit du mitbringst.

La Candelaria: Es ist das historische Viertel und die touristische Hauptattraktion in Bogotá. Koloniale Architektur, Streetart, süße Kopfsteinpflaster-Gassen, hippe Cafés und am Wochenende Feierstimmung in den Bars, das ist Candelaria. Tagsüber patrouilliert viel Polizei, sobald es dunkel wird, solltest du vorsichtig sein.

Chapinero: Das moderne Szeneviertel ist bekannt für hervorragende Restaurants und Cafés, die sich in den weitläufigen Straßen verteilen. Chapinero gilt als sicheres und gehobenes Viertel, wo auch viele gute Unterkünfte sind.

Zona Rosa: Hier befindet sich das absolute Shopping-Mekka. Luxus, Gourmet-Restaurants und exklusives Nachtleben in schicken Klubs gehören zur berühmten Zona-Rosa, wovon ein Teil auch Zona-T heißt. Beides liegt im Viertel Chapinero.

Usaquén: Das ruhige Wohnviertel hat einige gute Restaurants, ist authentisch und weniger touristisch. Eine gute Alternative, wenn du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten schon kennst.

Teusaquillo: Auch Teusaquillo ist eher ruhig und ein typisches bodenständiges Wohn- und Familienviertel. Schön ist der riesige Simion Bolivar Park. Das Viertel ist ideal, wenn du gerne zwischen Flughafen und dem historischen Viertel Candelaria unterkommen möchtest.

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Top Sehenswürdigkeiten in Bogotá

Nimm dir ein paar Tage Zeit für einen Zwischenstopp in Bogotá. Altstadt, der Hausberg Monserrate  und das Museo del Oro gehören zu den absoluten Highlights.

 

La Candelaria – Bogotás Altstadt

Das quirlige Viertel Candelaria ist das Herzstück Bogotás, wo die meisten Gebäude noch aus der Kolonialzeit stammen und sich über die Jahre eine alternative, Studenten-Kunstszene gebildet hat.

Fast jede Häuserfassade ist mit toller Streetart dekoriert. Überall findest du süße Cafés, kleine Off-Theater, Musik und Kultur. Nur die vielen Polizeipatrouillien erinnern noch daran, dass es einst ein Drogenumschlagplatz war, wo Gangs das Sagen hatten.

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Plaza Bolivar

Mittelpunkt in Candelaria bildet die Plaza Bolivar mit der alten Kathedrale. An dem Platz geht die Carrera 7 lang,  eine der Hauptstraßen, die sich am Wochenende in einen riesigen Flohmarkt verwandelt. Pass gut auf deine Tasche auf.

Museo del Oro

In Bogotá gibt es zig Museen, aber eines der bekanntesten ist das Museo del Oro. In dem Goldmuseum sind präkolumbische Fundstücke ausgestellt und du erfährst alles über die Geschichte des Goldes.

Preis: 21.000 COP (ca. 5 €)

Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Dienstag – Samstag von 9.00- 19.00h, sonntags von 10.00-17.00h. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung.

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Chapinero – Zona Rosa & Zona-T

Lust auf Shoppen? Schicke Boutiquen, Einkaufszentren und Luxushotels prägen die Zona Rosa. Zona-T ist die Fußgängerzone innerhalb der Zona Rosa, wo gehobene Restaurants, hippe Cafés und trendige Nachtclubs zu den Lieblingsattraktionen vieler Reisender gehören. Das Centro Andino Comercial ist eine der bekanntesten Exklusiv-Malls in Kolumbien.

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Cerro Monserrate – die beste Aussicht

Eine der besten Aussichten über Bogotá hast du vom Hausberg Monserrate. 2,3km geht es über einen Wanderweg und etliche Stufen hinauf. Der Aufstieg ist an sich nicht anstrengend, aber bei einer Höhe von 3200m geht dir unterwegs einfach die Puste aus. Alternativ kannst du auch die Standseilbahn oder Seilbahn nehmen.

Tipp: Am Wochenende ist es ein beliebtes Ausflugsziel und entsprechend voll. Rechne mit Wartezeiten von 30-40min an den Seilbahnen.

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Wie sicher ist Bogotá?

Als Kind habe ich viele Jahre in Südamerika gelebt und in Bogotá waren wir ziemlich oft. Und ja, zu der Zeit war die Hauptstadt ein heißes Pflaster. Inzwischen hat sich das heiße Pflaster in eine moderne, trendige Stadt verwandelt, wo ordentlich aufgeräumt wurde. In einigen Vierteln kannst du nachts problemlos auf den Straßen spazieren gehen. Andere Viertel sind nach wie vor problematisch, wo unter der Hand gedealt wird. Auffällig ist, dass tagsüber sehr viel Polizei unterwegs ist.

„No dar papaya“ ist ein kolumbianisches Sprichwort und bedeutet: „Gib den Dieben keine Gelegenheit“. Und genau das solltest du befolgen. Trage keinen wertvollen Schmuck, zeige generell keine Wertsachen auf der Straße, pass auf Handy und Kamera auf. Nutze möglichst keine Straßentaxis, denn diese sind oft nicht registriert und gehören zu organisierten Banden.

Wann ist die beste Reisezeit?

Bogotá liegt am Berghang in den Anden auf 2640hm. Die Region gehört aufgrund der Höhe zum kühlen Regenwald mit Temperaturen von tagsüber 20 Grad und nachts von ca. 10 Grad. Wenn die Sonne scheint, dann richtig. Der UV-Index liegt bei knackigen 10 und mehr, also gut eincremen.

Es gibt keine klassischen vier Jahreszeiten, sondern Regenzeiten im April-Mai und im September-November. Aber auch außerhalb dieser Monate sind täglich kurze Regenschauer üblich.

Beste Reisezeit ist Dezember bis März.

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Restaurants &Essen

Also kulinarisch ist Bogotá wirklich top. Die Auswahl ist so vielfältig und lecker. Da wir in Candelaria gewohnt haben kommen meine Favoriten hauptsächlich aus dem Viertel:

  • Dos Gatos: cooles mexikanisches Restaurant zu fairen Preisen
  • Doña Blanca: einfache authentische Bäckerei mit Frühstück und Mittagstisch, wo Einheimische und Studenten einkehren
  • Hibiscus: einfaches einheimisches Lokal, wo es typische kolumbianische und andere Gerichte (Frühstück &Mittag) zu sehr günstigen Preisen gibt.
  • Gracia: hippes Brunchlokal
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